Südfrankreich 2019 – Tag 2

Streckenplan: Morzine – La Léchere

Nachdem ich am Vortag ein Schild „Route des grandes Alpes“ gesehen habe, folgte ich heute dieser Route. Schien sich zu lohnen, es ging von Pass zu Pass auf fast leeren Strassen. Speziell war es auch, durch riesen Skigebiete zu fahren, welche wie Geisterdörfer wirkten. Wäre interessant zu sehen, wie es dort während der Skisaison aussieht.
Leider verdichteten sich am späteren Nachmittag so, dass es zu regnen begann. Dank Regenschutz aber trocken im Ziel angekommen.
Hoffe es ist morgen wieder trocken

Südfrankreich 2019 – Tag 1

Streckenplan: Wiesendangen – Morzine

Wetterbedingt wurde der Start dieser Tour erst auf 14:00 angesetzt. Die Anfahrt bis zur französischen Grenze sollte so kurz wie möglich sein, daher begann die Route in Wiesendangen und führte via A1 nach Bern und via A12 nach Montreux. Nach einem kurzen Stück auf der A9 habe ich die Autobahn in Monthey verlassen und via Morgins über den Col du Corbier (1230m) den Weg nach Morzine in das schöne Hotel Alpen Roc gefunden.

Tag 12 – Aberdeen – nach Hause

Am letzten Tag hiess es dann: alles wieder in den Koffer packen, ab nach Edinburgh zu Avis und Auto abgeben. Rückflug in’s schöne Zuhause mit einem grossen Rucksack an schönen Erinnerungen.

Schottland – wir kommen wieder 🙂

Tag 11 – Whitebridge – Aberdeen

Der Zufall wollte es tatsächlich, dass wir 7 Schweizer in 3 Gruppen waren. War aber kein Problem, wir „trafen“ uns nur beim Frühstück und konnten danach wieder fliehen 🙂

Tagesziel war Aberdeen an der Ostküste. Die Strecke führte uns etwas in höhere Regionen, wo wir uns dann leicht perplex auf dem Parkplatz des Skigebietes „Lecht 2090“ wieder fanden. Komplett mit diversen Liften, Schneekanonen und Pistenbullys ausgestattet handelt es sich nach späteren Recherchen tatsächlich um ein sehr beliebtes Skigebiet (gut, die Auswahl an Skigebieten ist wohl nicht gross, der höchste Punkt liegt entsprechend nur auf rund 770m.ü.M.)

Über abgelegene Single Tracks gelangten wir dann zu Kildrummy Castle, einer rund 750 jährigen Ruine. Die Burg liegt auf einem kleinen Hügel, welcher nach entsprechendem Eintritt betreten werden kann. Innerhalb der Reste sind sämtliche Bereiche mit entsprechenden Tafeln beschrieben, Teile der Aussenmauer und Türme deuten die ungefähre Höhe an. Die Burg war bis ca. 1715 bewohnt, anschliessend sich selbst überlassen und ab 1898 bis 1931 teilweise restauriert.

Weiter über kleine Landstrassen bis an die Ostküste. Auf einem Felsvorsprung steht die letzte von uns noch besuchte Sehenswürdigkeit. Die Felsfestung Dunnottar Castle wurde im frühen 13. Jahrhundert gebaut und mehrfach erweitert, bis sie 1718 aufgegeben wurde.

 

(Fotos folgen…)

Tag 10 – Duisdalemore – Whitebridge

Die Ferien neigen sich zwar langsam dem Ende, dafür stehen noch einmal ein paar eindrückliche Schlösser und Burgen auf dem Programm.

Die Landschaft ist nun wieder umsäumt von Wäldern und Loch’s auch der Wind ist nun deutlich schwächer als noch auf den Inseln.

Der erste Halt erfolgte bereits nach rund einer halben Stunde. Dornie, eine kleine Landzunge, gut beschildert und mit einem grosszügigen Parkplatz versehen. Der Halt galt natürlich nicht der Landzunge sondern dem besser bekannten Eilean Donan Castle. Da wir schon länger nicht mehr im Inneren einer Burg waren, bezahlten wir den nötigen Obolus um über die Brücke zur Burg zu laufen. Die Räume wurden wir eine kleine Ausstellung aufbereitet, inkl. einer erstaunlich gut nachgebildeten Küche (mit entsprechenden Nahrungsmitteln und Personen). Die ersten Teile  der Burg wurden bereits 1220 gebaut. Wie praktisch jede Burg wurde in den folgenden Jahrhunderten weitergebaut, bis die Burg 1719 teilweise gesprengt wurde (die Burg wurde dann 1920 – 1932 entsprechend wieder aufgebaut).

Von Eilean Donan Castle ging es dann weiter an den sagenumwobenen Loch Ness. Nessie war wohl entweder anderweitig beschäftigt, oder gerade in den Ferien. Auf jeden Fall war der Loch nicht auffällig. Was hingegen ein Halt verdiente, war Urquhart Castle. Im Gegensatz zum vorherigen Stopp jedoch nur noch mehr oder weniger eine Ruine, aber erneut eindrücklich wenn man sich den praktisch nur noch in 2D vorhandenen Grundriss noch in 3D vorstellt. War wohl eine grössere Arbeit, sämtliche Steine zusammenzutragen…

Um die Vielfalt von Schottland zu erkunden, führte uns das Navi für einen kleinen Shopping-Halt gegen Norden nach Inverness. Schon fast wieder ein kleiner Schock – waren wir die letzten Tage doch eher dünn besiedeltes Gebiet gewohnt. Nach einem ungeplant längeren Aufenthalt fuhren wir wieder zurück zum Loch Ness, jedoch auf die andere Seeseite. Obwohl Whitebridge etwas abgelegen ist, gibt es ein kleines aber gut besuchtes Pub – definitiv ein Hinweis das wir wieder auf dem Festland sind.

(Details/Fotos folgen…)

Tag 9 – Back – Duisdalemore

Tag der Weiterreise. Nachdem wir nun auch die Insel Lewis/Harris erkundet hatten und der Ferientage-Zähler langsam gegen Null lief, mussten wir wieder zurück auf das Festland. Die Fähre führte uns erneut wieder übers Wasser. Von Tarbert ging’s nach Uig auf der Insel Skye. Wetter selbstredend quasi perfekt – ohne die wenigen Wölkchen wäre es dann wohl kitschig geworden.

Unterwegs gab’s dann wieder einen Foto-Stopp: Die Sligachan Bridge war der der Grund. die alte geschwungene Brücke vor dem felsigen Bergpanorama der Black Cuillins. Zwischenzeitlich wurde natürlich parallel eine moderne Brücke für die Hauptverbindung erstellt, geschickterweise nicht zwischen Brücke und Bergpanorama. Ein Dank an die umsichtigen Verkehrsplaner 🙂

Die Brücke war aber nur ein kleines Zwischenziel. Heute war mal wieder eine etwas ausgedehnterer Spaziergang geplant. Ziel waren die Fairy Pools (Feen-Pools) bei Glen Brittle. Die Parkplätze waren gut besetzt und auf dem Wanderweg war ein kommen und gehen. Die Pools erstrecken sich über mehrere hundert Meter den Hügel hinauf und werden sogar gelegentlich zum Baden verwendet (müssen wohl Briten/Schotten sein – denen ist irgendwie nie kalt).

Duisdealmor war das Tagesziel.

(Fotos folgen…)

Tag 8 – Back – Back

Das Wetter war wieder perfekt – da liegt ein Besuch eines Leuchtturms ja fast schon irgendwie auf der Hand (gut hätte auch ein Sandstrand sein können 🙂 ). Das erste Ziel des Tages war das  Lighthouse Butt of Lewis am nördlichsten Punkt der Insel. Die Küste ist wieder sehr steil abfallend, was einen schönen Blick auf die am Fusse aufschäumenden Wellen zu sehen. Die flache Landschaft mit der schönen Rundum-Sicht lädt einfach zum ein bisschen sein ein. Gut, der blaue Himmel und die Sonne halfen da natürlich auch (auch wenn’s dafür einen leichten Sonnenbrand gab).

Das zweite Ziel des Tages lag etwas südwestlich und nannte sich Steinacleit. Der Platz lässt sich in etwa so beschreiben: Stell ein paar Steine im Kreis auf und stell ein Schild daneben und die Besucher werden kommen. Also ein weiterer Steinkreis, allerdings nicht in der Grösse wie Calanish, aber immer noch irgendwie speziell. Allerdings herrschte im Vergleich zu Calanish gross-Andrang, waren doch während unserer Anwesenheit noch weitere 4 Personen dort. Wir kamen aber gut aneinander vorbei 🙂

Tag 7 – Back – Back

Von unserer Unterkunft aus ging es weiter in nordöstliche Richtung, wo wir erneut einen Sandstrand zum Ziel hatten. Der Tolsta Beach liegt in einer kleinen Bucht in welcher ein kleiner Bach in’s Meer führt. Von oben gab’s wieder eine superschöne Aussicht bei genialem Wetter (halt wieder mit Wind, wie überall an der Küste). In der Bucht stehen auch kleine Felsblöcke, unten mit kleinen Muscheln und oben mit Gras und Blumen überdeckt waren.

Vom Strand her gegen den Hügel sticht einem eine kleine Brücke in’s Auge. Die Brücke trägt den Übernahmen „Bridge to Nowhere“. Die Bezeichnung kommt von der Tatsache her, dass die eigentlich geplante Strasse wegen des 1. Weltkrieges nie fertig gebaut wurde. So führt von der Brücke nur noch ein Feldweg um die Ecke und endet dann bald einmal.

Zurück zum Auto und ab in Richtung Tiumpanhead Lighthouse, welches von unserer Unterkunft gesehen an der gegenüberliegenden Küste liegt. Der Leuchtturm steht oberhalb einer Klippe und bietet einen gewaltigen Rumdumblick. Von diesem Ort aus lassen sich mit etwas Glück auch Wale und Delphine beobachten. Gesagt getan und so sahen wir von weitem auch einen grösseren Fisch. Ohne Feldstecher war aber eine genaue Zuordnung unmöglich.

Der Rückweg führte uns dann wieder an Stornoways vorbei, wo wir einen Abstecher zum Lews Castle machten. Vom Hafen her eine schöne Ansicht, auf der Rückseite leider durch einen modernen Anbau verschandelt. Schade. Auf der Wiese vor dem Schloss graste übrigens friedlich eine Horde Hasen.

Weil der Tag noch nicht ganz durch und das Wetter super war, fuhren wir auf die westliche Seite der Insel wo wir die Standing Stones of Calanais besuchten. Trotz trockenem Wetter mit teilweise blauem Himmel und Sonne und der Tatsache dass es Sonntag war, waren wir tatsächlich die einzigen zwei Besucher. Irritiert aber erfreut fragten wir uns wie so viel, was die perfekt in die 4 Himmelsrichtungen ausgerichteten Steine genau für einen Sinn ergeben. Ufos sahen wir auf jeden Fall keine…

Tag 6 – Marrishadder – Back of Lewis

Tag der Weiterreise. Während dem Morgenessen wechselte das Wetter 3x, dazu gehörte dann immer Wolken, Regen und wieder etwas blauer Himmel. Ziel war wieder einmal ein Hafen – mit der Fähre ging es dann von Uig nach Tarbert auf der Insel Harris (Äussere Hebriden). Die Überfahrt erfolgte mit einer deutlich grösseren Fähre (2-stöckiges Parkdeck und grosse Aufenthaltsräume mit Küche). Das Wetter war okay, teilweise nieselte es etwas, aber die See war entsprechend ruhig.

Von Tarbert aus lag unser Ziel etwas weiter westlich und war wieder aus Sand. Der Luskentyre Beach – ein weisser Sandstrand am atlantischen Ozean. Bei der Ankunft regnete es noch leicht. Aus diesem Grund zogen wir eine kurze Pause im Skoon Art Cafe ein und wurden dann beim 2. Besuch mit super Wetter belohnt. Der Strandabschnitt ist je nach Ebbe/Flut deutlich über 2km lang, was perfekt für einen Strandspaziergang ist. Allerdings durfte die Windjacke trotz Sonne nicht fehlen, es wehte ein äusserst kräftiger Wind.

Die Reise führte uns dann wieder zurück an Tarbert vorbei auf die Insel Lewis. Diese zwei Inseln liegen zwar nur durch den Loch Tarbert getrennt nebeneinander, könnten aber nicht gegensätzlicher sein. Die südliche Seite (Harris) ist felsig und schroff, die nördliche Seite flach und von riesigen Moorlandschaften bedeckt. In Back, etwas nordöstlich von Stornoways lag dann unsere Unterkunft.