Tag 5 – Marrishadder – Marrishadder

Neuer Tag, neues Programm.

Als erster Punkt auf unserer Liste stand „Neast Point“ ein Leuchtturm auf einer Halbinsel am westlichsten Punkt der Insel. Vom Parkplatz aus führt eine Treppe rund 200m unter die steilen Klippen welche dann in einen leicht ansteigenden gut ausgebauten und teilweise geteerten Weg übergeht. Der Leuchtturm selbst wurde 1909 erstellt und ist noch heute in Betrieb.

Auf dem Rückweg fuhren wir an einem kleinen Cafe mi dem Namen Lephin vorbei. Der Hunger war da, das Wetter schön und so gönnten wir uns eine kleine Stärkung.

Die Fahrt führte uns dann weiter zum Dunvegan Castle. Das Schloss ist das am längsten durchgehend bewohnte Schloss. Leider wurden in den letzten Jahren einige Anpassungen gemacht, welche so gar nicht zum Schloss passen. Nett, aber es gibt Schlösser mit mehr Ausstrahlung. Zum Schloss gehört eine grosse Garten-Anlage, welche schön gepflegt ist, leider blühte auf Grund der Jahreszeit noch nicht so wirklich viel.

In unmittelbarer Nähe zum Schloss liegt auch der Corrall Beach welcher uns im B&B empfohlen wurde. Noch etwas ungläubig das wir hier einen Sandstrand vorfinden würden, spazierten wir den Weg vom Parkplatz zum Meer herunter. Und siehe da, ein weisser Sandstrand und türkisfarbiges Wasser erwartete uns. Einzig die Luft-/Wassertemperatur passte irgendwie nicht zum Bild. Aber der danebenliegende Hügel bot einmal mehr eine superschöne Aussicht. Auf dem Rückweg konnten wir sogar noch einige Seehunde in der Bucht beobachten.

Dann war es nochmals soweit. Die Rückfahrt führte uns wieder am Old Man of Storr vorbei. Kurze Verpflegung und los ging es. Allerdings fuhren wir bereits dem Regen voraus und so brachten sich auch schon bald wieder dunkle Wolken über dem Old Man in Position. Dieses Mal konnten wir dann wenigsten den ganzen Stein von etwas näher sehen, ein Aufstieg kam dann aber wegen dem einsetzenden Regen nicht mehr in Frage. Wie bereits geschrieben bricht die Nacht hier etwas später an. Die Bilder entstanden um 21:00 am Abend…

Also wieder nach unten zum Auto und zurück in die Unterkunft.

Tag 4 – Fort William – Marrishadder

Heute haben wir unseren ersten Regentag eingezogen.

Beim ersten Ziel dem Glenfinnan Viadukt (Bekannt aus Harry Potter) und dem gleichnamigen Monument (welches aber gerade zu Sanierungszwecken eingerüstet war), begann es zu regnen. Unsere neuen Regenkleider haben sich aber bestens bewährt! Ohne Regen wäre aber zum Fotografieren trotzdem besser. Aber lassen wir uns überraschen…

Nach rund einer Stunde Autofahrt durch abgelegene Gegenden sind wir pünktlich in Mallaig am Hafen angekommen. Ticket für die Überfahrt gelöst und das Auto in die Warteschlange gestellt. Der Regen war noch immer recht intensiv, was uns im Auto aber nicht gross störte – wie sich die beiden französischen Motorradfahrer neben uns gefühlt haben wissen wir allerdings nicht. Die Überfahrt nach Armadale verlief trotz Wind und Regen relativ ruhig. Ein neues Problem auf Fähren scheinen aber die Alarmanlagen der Autos zu sein. In unregelmässigen Abständen heulten irgendwelche Autos 🙂

In Armadale auf der Insel Skye angekommen, hiess unser nächstes Ziel „Old Man of Storr“, einer 48m hohen Felsnadel in Form eines Hinkelsteins, welche auf rund 670m Höhe steht. Bereits beim Eintreffen verschlechterte sich die Sicht auf den Old Man. Wir hofften auf schnelle Besserung und machten uns auf den Weg. Wie immer gut beschildert und ordentlich ausgebaut führte uns der Weg zügig in die Höhe. Allerdings konnten wir im oberen Teil zusehen, wie die Wolken den Blick auf unser Ziel immer mehr  versperrten. Schweren Herzens mussten wir dann den Versuch abbrechen – wir hätten wohl nicht mal eindeutig unser Ziel in den Wolken erkannt…

Die Fahrt führte uns weiter der Küste entlang, bis wir erneut auf ein Schild aufmerksam wurden. Lealt Falls – ein von der Steil abfallenden Küste zurückversetzter Wasserfall. Vom Parkplatz aus führte ein kleiner Weg an den Rand der Klippen – ein wunderschöner Ausblick erwartete uns. Der Wasserfall selber war zwar allerdings etwas weiter weg, war aber trotzdem schön anzusehen.

Maggishadder. Ziel unserer Tagestour. Kurzum: Am Arsch der Welt und noch 5km weiter. Das Beschreibt relativ gut die Lage der Unterkunft. Allerdings sind wir uns nicht ganz sicher ob das wirklich das Ende der Welt ist – immerhin hat sich eine Google Street View – Kamera an diesen Ort veriirt. Der Fahrer musste wohl den Weg auch zurück wieder gefunden haben, die Bilder sind auf jeden Fall online 🙂

Für das Nachtessen gab’s eigentlich nur Möglichkeiten. Im nächsten Dorf (ca. 5km) in einem Multifunktionsgebäude (Dorfladen / Touristenbüro / Gemeindesaal / Motel) oder rund 35km weiter. Die Entscheidung fiel zu Gunsten des Weges. So hatten wir dafür nachher Zeit, dem lokalen Strand (Staffin Beach) noch einen Besuch abzustatten. Als der Regen wieder einsetzte, war dann der Tag für uns auch zu Ende.

Etwas ungewohnt war, wie lange es am Abend noch hell war. Man merkt hier, wie weit man im Norden ist.

Tag 3 – Alexandria – Fort William

Nach einem ausgiebigen Frühstück packten wir unsere Sachen und fuhren dem Loch Lomond entlang gegen unser Tagesziel. Unser erster Halt war an einem Rastplatz mit Strand – allerdings waren wir zu diesem Zeitpunkt die einzigen Personen dort. War entsprechend sehr ruhig.

So fuhren wir kurze Zeit später weiter und wurden auf einen Wasserfall etwas weiter voraus aufmerksam. Praktischerweise wurden wir dann mittels Schilder auf den entsprechenden Parkplatz gelotst. Dort angekommen waren wir jedoch etwas irritiert, weil wir den Wasserfall weiter oben sahen. Ein kurzer Spaziergang führte uns dann zu einem weiteren Wasserfall.

Das nächste Ziel hiess dann Kilchurn Castle. Am Ufer des Loch Awe mit einem Sumpfgebiet im Rücken stehen die Überreste des ca. 1420 gebauten Castle. Eindrücklich, was hier gebaut wurde und wie viel nach knapp 600 Jahren und einem Blitzeinschlag noch steht.

Der Weg führte dann weiter über die erste Single Track Strasse, ungewohnt aber sehr idyllisch. Schafe und äusserst zottelige Rinder in Massen…

In Oban, einem in einer Bucht gelegenen Fischer-Städtchen (Dorf wäre etwas untertrieben) gab’s dann eine kleine Stärkung aus dem Meer (fangfrisch und äusserst lecker). Somit hätten wir auch offiziell den Atlantik, resp. dessen Ausläufer gesehen.

Von dort führte dann die Strasse weiter nach, vorbei an Castle Stalker welches von einem angeschriebenen Parkplatz her schön in der Bucht hervorsticht.

Bald erreichten wir das geplante Zwischenziel Glen Coe, einem Tal mit Bergen und teils schroffen Felswänden. Hier gab’s auf Grund der fortgeschrittenen Zeit nur einen sehr kurzen Spaziergang…

Die Strasse führte uns vorbei an einer kleinen Steinkirche wie man sie in dieser Region oft sieht. Meistens findet man daneben auch einen kleinen Friedhof mit alten steinernen Kreuzen.

Das letzte Stück führte uns dann zu unserer Unterkunft in Torlundy. Vom Zimmer her gäbe es da einen super Blick auf Ben Nevis, dem mit 1345m höchsten Berg in Schottland/Grossbritanien. Allerdings war wohl einer der 300 Tage an denen die Spitze nebelverhangen war…

Tag 2 – Edinburgh – Alexandria

Ein erfolgreicher Tag startet mit einem Frühstück – das machten wir natürlich auch so. Anschliessend Zimmer abgeben und mit dem Taxi zur Autovermietung. Kategorie Peugot 308 gebucht, Ford Mondeo Kombi (fast fabrikneu) erhalten. Navi installiert und ab in den Linksverkehr… Und ja, bis heute ist noch alles ganz 🙂

Erstes Ziel waren die Kelpies, 2 rund 35m hohe Pferdeköpfe aus Metallplättchen. Sehen überraschend ausdruckstark aus.

Weiter ging es dann zum Stirling Castle, einer imposanten Anlage auf einem Vulkanhügel oberhalb von Stirling. Ein Gesamt-Foto ist irgendwie nicht möglich, die Zufahrt ist von unten her und man sieht eigentlich zuerst nur eine grosse Wand mit einem Tor. Trotzdem ein paar Bilder aus dem Inneren (gäbe noch viel mehr zu sehen…)

Etwas unterhalb vom Castle gab’s dann eine kleine Stärkung. Bereits vor dem Essen ist uns der alte Friedhof zu Füssen des Castles aufgefallen. Die ältesten Gräber sind von 1579. Daneben steht eine Kirche welche ebenfalls besichtigt werden kann.


Ebenfalls sticht einem bei der riesigen Aussicht aus dem Stirling Castle ein Turm mit dem Namen „The National Wallace Monument“ auf, welcher sich unweit auf einem anderen Hügel befindet. Natürlich wurde dieser auch besucht, auf einen Fussmarsch von rund 20min. befindet am Eingang vom Turm. Es folgte ein Rundgang ohne Innenbesichtigung mit abschliessendem Abstieg zum Auto.

Weiterfahrt nach Alexandria wo wir dann etwas Müde im B&B eintrafen…

Tag 1 – Ankunft Edinburgh

Planmässig startete die Edelweiss-Maschine am Flughafen Zürich. Landung bei bestem Wetter (blauer Himmel) in Edinburgh. Eine kurze Taxifahrt führt uns durch die Innenstadt zum Hotel. Das Zimmer war top, es enthielt sogar ein Hometrainer (hatte leider keine Zeit, diesen zu nutzen 😉 )

Kurzer Spaziergang zum Thailänder, anschliessend noch kurz via North Bridge das Edinburgh Castle gesichtet.

Wieder zurück in’s Hotel und der Tag war auch schon wieder vorbei…

Südfrankreich 2009 – Tag 1

Auch die Motorradferien von 2009 sind bereits wieder vorbei. Das Wetter war auch dieses Jahr super (nicht ganz so heiss wie 2008) und die Reise konnte unfall- aber nicht pannenfrei (Details siehe Tag 4) verbracht werden. Das Essen war gewohnt prima und Übernachtung gut. Und natürlich nicht zu vergessen die superschönen Landschaften. Auch dieses Mal gilt: So etwas schönes muss wiederholt werden. Wann und wo auch immer… Doch seht die jeweilige Route (versteckt sich jeweils hinter dem „Tag X: Start – Ziel“) und die dazugehörigen Fotos, wie es war:

Streckenplan Tag 1: Wiesendangen – Chambéry

Le Fais (mit Blick auf Martigny (CH))

Col de la Forclaz

Chamonix Mont-Blanc (mit Blick auf Mont-Blanc-Gletscher)

Chambéry
– Übernachtung im Hotel Lion d’Or