Von unserer Unterkunft aus ging es weiter in nordöstliche Richtung, wo wir erneut einen Sandstrand zum Ziel hatten. Der Tolsta Beach liegt in einer kleinen Bucht in welcher ein kleiner Bach in’s Meer führt. Von oben gab’s wieder eine superschöne Aussicht bei genialem Wetter (halt wieder mit Wind, wie überall an der Küste). In der Bucht stehen auch kleine Felsblöcke, unten mit kleinen Muscheln und oben mit Gras und Blumen überdeckt waren.
Vom Strand her gegen den Hügel sticht einem eine kleine Brücke in’s Auge. Die Brücke trägt den Übernahmen „Bridge to Nowhere“. Die Bezeichnung kommt von der Tatsache her, dass die eigentlich geplante Strasse wegen des 1. Weltkrieges nie fertig gebaut wurde. So führt von der Brücke nur noch ein Feldweg um die Ecke und endet dann bald einmal.
Zurück zum Auto und ab in Richtung Tiumpanhead Lighthouse, welches von unserer Unterkunft gesehen an der gegenüberliegenden Küste liegt. Der Leuchtturm steht oberhalb einer Klippe und bietet einen gewaltigen Rumdumblick. Von diesem Ort aus lassen sich mit etwas Glück auch Wale und Delphine beobachten. Gesagt getan und so sahen wir von weitem auch einen grösseren Fisch. Ohne Feldstecher war aber eine genaue Zuordnung unmöglich.
Der Rückweg führte uns dann wieder an Stornoways vorbei, wo wir einen Abstecher zum Lews Castle machten. Vom Hafen her eine schöne Ansicht, auf der Rückseite leider durch einen modernen Anbau verschandelt. Schade. Auf der Wiese vor dem Schloss graste übrigens friedlich eine Horde Hasen.
Weil der Tag noch nicht ganz durch und das Wetter super war, fuhren wir auf die westliche Seite der Insel wo wir die Standing Stones of Calanais besuchten. Trotz trockenem Wetter mit teilweise blauem Himmel und Sonne und der Tatsache dass es Sonntag war, waren wir tatsächlich die einzigen zwei Besucher. Irritiert aber erfreut fragten wir uns wie so viel, was die perfekt in die 4 Himmelsrichtungen ausgerichteten Steine genau für einen Sinn ergeben. Ufos sahen wir auf jeden Fall keine…