Tag 3 – Alexandria – Fort William

Nach einem ausgiebigen Frühstück packten wir unsere Sachen und fuhren dem Loch Lomond entlang gegen unser Tagesziel. Unser erster Halt war an einem Rastplatz mit Strand – allerdings waren wir zu diesem Zeitpunkt die einzigen Personen dort. War entsprechend sehr ruhig.

So fuhren wir kurze Zeit später weiter und wurden auf einen Wasserfall etwas weiter voraus aufmerksam. Praktischerweise wurden wir dann mittels Schilder auf den entsprechenden Parkplatz gelotst. Dort angekommen waren wir jedoch etwas irritiert, weil wir den Wasserfall weiter oben sahen. Ein kurzer Spaziergang führte uns dann zu einem weiteren Wasserfall.

Das nächste Ziel hiess dann Kilchurn Castle. Am Ufer des Loch Awe mit einem Sumpfgebiet im Rücken stehen die Überreste des ca. 1420 gebauten Castle. Eindrücklich, was hier gebaut wurde und wie viel nach knapp 600 Jahren und einem Blitzeinschlag noch steht.

Der Weg führte dann weiter über die erste Single Track Strasse, ungewohnt aber sehr idyllisch. Schafe und äusserst zottelige Rinder in Massen…

In Oban, einem in einer Bucht gelegenen Fischer-Städtchen (Dorf wäre etwas untertrieben) gab’s dann eine kleine Stärkung aus dem Meer (fangfrisch und äusserst lecker). Somit hätten wir auch offiziell den Atlantik, resp. dessen Ausläufer gesehen.

Von dort führte dann die Strasse weiter nach, vorbei an Castle Stalker welches von einem angeschriebenen Parkplatz her schön in der Bucht hervorsticht.

Bald erreichten wir das geplante Zwischenziel Glen Coe, einem Tal mit Bergen und teils schroffen Felswänden. Hier gab’s auf Grund der fortgeschrittenen Zeit nur einen sehr kurzen Spaziergang…

Die Strasse führte uns vorbei an einer kleinen Steinkirche wie man sie in dieser Region oft sieht. Meistens findet man daneben auch einen kleinen Friedhof mit alten steinernen Kreuzen.

Das letzte Stück führte uns dann zu unserer Unterkunft in Torlundy. Vom Zimmer her gäbe es da einen super Blick auf Ben Nevis, dem mit 1345m höchsten Berg in Schottland/Grossbritanien. Allerdings war wohl einer der 300 Tage an denen die Spitze nebelverhangen war…